Podcast Folge #4

Wie entwickle ich Produkte, die die Menschen brauchen? Wie schaffe ich mir meinen eigenen Beruf fernab von konventionellen Denkweisen?

Jörn Hendrik im Interview mit Lisa Koch, selbständige Designerin und Gründerin. Lisa Koch entwickelte ein einzigartiges Workshopkonzept um Kunden innerhalb eines Tages einen ersten Auftritt und Branding zu bieten. Damit geht sie ihren eigenen Gegnern aus dem Weg: lange Meetings, E-Mail-Ketten und schleppenden Erfolg. Ihr Karriereheldentyp? Makerin, die eine starke Unternehmerpersönlichkeit zeigt.

Diese Interviewfolge ist ein wahres Feuerwerk verschiedenster Karrieresuperkräfte. Lisa hat eine bestechende, mitreissende Energie und bringt sehr gut auf den Punkt, worauf es ankommt, wenn du dich der Kunst um die Gestaltung von Unternehmensidentitäten auf dem freien Markt verschreibst.

Lisa spricht über ihren Kampf mit der inneren Künstlerin und die letzten 20 % deiner Leistung und wie Perfektionismus Zeit und Mühe kosten kann. Obwohl sie als Designerin starke Gefühle für jede ihrer weltverändernde Designideen hat, ist sie letztendlich doch ihren Kunden verpflichtet und zwingt sich immer erfolgreich zu neuer Disziplin. Doch letztlich gilt für Lisa; wenn sie zu lange immer wieder dieselben Sachen mache, dann geht‘s nicht. Sie möchte sich jeden Tag hinterfragen: Was geht gut und was geht besser? Denn dafür ist sie Freiberuflerin geworden: um sich ihre ganz persönliche Arbeitswelt zu schaffen. Die Energie, die sie dabei antreibt, ist äußerst kraftvoll: wenn Lisa etwas nicht mehr zusagt, wird ein Cut gemacht.

Wie kann ich relevant bleiben für die Bedürfnisse meiner Kunden? Wie kann ich als Designerin sehr gute Arbeit leisten und damit umgehen, dass sie nicht wiederkommen müssen?

Vom Schöpfungsprozess des Take Off Days

Lisa hat ganz klar multiple Karrieresuperkräfte, die Makerin mag zwar im Vordergrund stehen, aber es gibt noch eine präsente Kämpferin, die gerne Herausforderungen annimmt und Überflüssiges abschneidet. Nicht zu vergessen die Unternehmerin, die stetig neue Projekte und Ideen umsetzen möchte. Mit dieser Kombination ist Lisa mitten in die Gründung einer Agentur gelaufen, mit dem Resultat, dass sie sich fast zu Tode arbeitete. Sie erinnert sich an einen intensiven Tag mit einem Kunden, bei dem sie sich nach dem Meeting erst einmal auf den Boden gelegt hat, weil sie so lange durcharbeiten musste. Danach ging sie in den Rebootmodus und fragte sich: „Was finde ich an meiner jetzigen Situation so richtig scheiße und was liebe ich zu tun?“ Die daraus entstandene Liste zeigte auf der Negativseite Meetings, Abstimmungsrunden per E-Mail und ständigen Telefonaten.
Wie weit kann ich den Moment der Dinge die ich wirklich liebe am Designprozess ausreizen? Das Konzipieren, die Gestaltung, der Flowmoment mit dem Kunden in dem etwas Neues entsteht. Die Antwort? 8 Stunden. Der Take Off Day war geboren.
Lisa bringt ihre Kunden an einem Tag zu einer Corporate Identity oder dem Design für eine Webseite.

Warum Coaching dich weiterbringt

Eine der stärksten Fragen, die Lisa während des Interviews äußerte, war: „Was verändert sich, wenn man nichts verändert?“. Für unser Energiebündel Lisa ist es fast schon normal sich immer wieder in komplett neue Felder einzuarbeiten, egal ob Podcasting, Insta Livevideos oder Community Management. Neben einer Coachin, die sie seit Jahren begleitet, holt sich Lisa dafür immer gezielt Unterstützung von Experten aus ihrem Freelancer Umfeld. Auf die Frage, was sie ihrem jüngeren Ich empfehlen würde, sagt Lisa auch sofort, sie würde sich selber empfehlen schneller mit Coaches zusammenzuarbeiten, damit sie eher ans Ziel kommt. Hier hatte sie früher noch nicht so viel Einsicht. Heute weiß sie: rein in die Angst, heißt auch rein in die Entscheidung. Und die lässt sich natürlich am ehesten zusammen mit einer Expertin oder einem Experten treffen.

  • In ihr “kämpfen” Unternehmer und Makerin
  • “Wenn ich zu lange immer wieder dieselben Sachen mache, dann geht‘s nicht. Mich jeden Tag zu hinterfragen: Was geht gut, was geht besser?“
  • Wie schafft sie das? „Was verändert sich, wenn man nichts verändert?“ Wenn man vor der Veränderung wegläuft, kommt sie so oft wieder, bis man sich dem stellt.
  • Endgegner? Es sind keine Existenzängste, damit hat sie sich arrangiert
  • Einsamkeit, graue Zone, reagieren statt agieren
  • Geld ausgeben für das eigene Business ist lukrativ und macht Sinn. Für jeden Bereich, in dem ich Weiterentwicklung brauche, suche ich mir einen Coach.

 

 

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